BUND-Kreisgruppe Hagen

Setzen Sie sich für Festsetzungen in zukünftigen Bebauungsplänen ein, z.B. zur Verwendung von Holz im Geschosswohnungsbau, zur Dachbegrünung oder zur Nutzung von Solarenergie?

Die Parteien sind in der Reihenfolge ihres Kommunalwahlergebnisses von 2014 aufgeführt
SPD Bereits bei den letzten Bebauungsplänen sind einige Umweltfaktoren in die Leitplanung aufgenommen worden.
• Dach- und Fassadenbegrünung
• Solarenergie
• Verbot von Steingärten
• Wasserspeicherung
• Art und Umfang von Baumpflanzungen und Begrünungen
Diese Vorgehensweise werden wir verstärkt fortsetzen.
CDU Solche Ziele sind wir auf geeigneten Flächen bereit durchzusetzen. Nach unserer Information gibt es dazu bereits Ideen in der Planungsverwaltung.
Bündnis90/Grüne Die Grünen setzen sich in zukünftigen Bebauungsplänen für alle Aspekte des ökologischen Bauens ein. Ein viel größeres CO2-Einsparpotential liegt jedoch im Gebäude-Altbestand, das betrifft sowohl den Bereich Energieeinsparungen, Erneuerbare Energien nutzen als auch die Kraft-Wärme-Kopplung. Es sind Maßnahmen zu entwickeln, um bis zum Jahr 2035 die Klimaneutralität der städtischen und möglichst vieler Privatgebäude sicherzustellen. Auf möglichst vielen Gebäuden sind Solaranlagen zu installieren oder integrierte Konzepte zur Photovoltaik-Nutzung zu entwickeln.
Hagen Aktiv Ökologisches Bauen beginnt bei uns bei dem Verzicht das bebaute und versiegelte Stadtgebiet auf der grünen Wiese zu vergrößern. Schon heute unterstützen wir die bereits verankerten Richtlinien ökologischer Baustandards.
Linke Wünschenswert ist, dass Dachbegrünung, Mehrverwendung von regionalem Holz sowie die Nutzung von Solarenergie genutzt wird. Wir als Kommunalpolitiker müssen auch dafür Sorge tragen, dass der Bau eines Hauses für jeden finanzierbar bleibt. Die Kostenexplosion bei den Neubauten ist, wie jeder weiß, exorbitant. Was die Linke fordert ist, eine höhere Förderung von Bund und Land für nachhaltiges und ökologisches Bauen.
AFD Auch hier gilt: Anreiz statt Strafe! Bei entsprechender Förderung läuft so etwas von ganz alleine. Anstatt also noch mehr Bürokratie durch noch mehr Bauauflagen zu schaffen, sollte es eine vernünftige Förderung solcher Prozesse geben. Unterm Strich ist das preiswerter.
FDP Nein. Gerade weil wir dringend Investitionen in modernen Wohnraum benötigen, sind wir gegen Gestaltungssatzungen und unnötige Vorschriften für Investoren. Wir gehen davon aus, dass Investoren mittlerweile im Eigeninteresse nachhaltige Bauformen bevorzugen bzw. durch Anreize und Empfehlungen sich verstärkt diesen zuwenden. Weiterhin wollen wir ökologisches Bauen durch Rückprämien (bei Erfüllung bestimmter Kriterien) fördern. Investoren und Bauherren sollen aktiv über die Möglichkeiten und Vorteile nachhaltiger und energiesparender Bauweisen aufgeklärt werden - bei gleichzeitigem Erhalt der gestalterischen Vielfalt.
BFHo/Piraten Unsere Präferenz für die Solarenergie haben wir ja schon geschildert. Photovolaikanlagen auf Dächern stören niemanden und sind daher auch in dicht besiedelten Regionen im Einvernehmen mit den Bürgern realisierbar.
Dachbegrünungen fangen negative Folgen von Flächenversiegelungen nur zum Teil auf, sind aber besser als nichts. Dem Thema „Verwendung von Holz im Geschosswohnungsbau“ haben wir uns noch nicht genähert, stehen diesem aber offen gegenüber. Es darf jedoch nicht zu Überreglementierungen kommen, wenn Hagen und Hohenlimburg für junge Familien attraktiv bleiben sollen.

Hier können Sie alle Antworten auf Wahlprüfstein 3 herunterladen.

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