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BUND-Kreisgruppe Hagen

BUND lehnt Variante Reh ab

13. Februar 2018 | Meinung

In der Planung der 380-kV-Freileitung "Kruckel-Dauersberg" konzentriert sich die Diskussion in Hagen auf die Frage Bestandstrasse Hagen-Henkhausen oder Neubautrasse Hagen - Reh. Die BUND-Kreisgruppe hält die Variante Hagen-Reh für nicht genehmigungsfähig. Zum Weiterlesen auf den Text klicken.

 (Amprion)

Zum Zeitablauf:

Am 18.5.2017 hat sich der Rat der Stadt Hagen in einen einstimmigen Beschluss gegen die Bestandstrasse ausgesprochen und statt dessen gefordert: 

"Der Rat der Stadt Hagen spricht sich deshalb für eine weitergehende Prüfung der neuen Variante Hagen-Reh aus, mit dem Ziel, dass die Firma Amprion diese Variante in das künftige Planfeststellungsverfahren einbringt. " (Drucksache 0339/2017)

Die Umweltverbände haben sich darauf hin am 13.6.2017 zu einem internen Austausch getroffen und später auch am gemeinsamen Fachgespräch mit der Stadtverwaltung und Netzbetreiber Amprion teilgenommen. Schließlich waren sie mit Christina Kramer und z.T. auch Gerd Mackmann vom Landesbüro am Runden Tisch (Hagener Arbeitskreis zur Variantendiskussion) beteiligt. Außerdem gab es zwei öffentliche "Trassenbereisungen" (mit Bus und Wanderungen), bei denen von allen Umweltverbänden Teilnehmer dabei waren.

Am 24.1.2018 hat Amprion im Rahmen des Runden Tisches seine Entscheidung bekanntgegeben, dass sie für Hagen-Henkhausen die Planfesttsellung beantragen wird (Präsentation von Amprion). Nach Bericht der Westfalenpost vom 26.1.2018 wird diese Entscheidung laut Beigeordnetem Thomas Huyeng von der Stadt Hagen abgelehnt.

Die Naturschutzverbände stellen klar: Die Neubautrasse Reh (Karten) ist aus naturschutzfachlicher Sicht eindeutig negativ und sowohl aus planungs- und naturschutzrechlichen Gründen nicht genehmigungsfähig.

 

 

 

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