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Hagen von Kattenohl

Neues aus der BUND-Kreisgruppe

Liebe Mitglieder und Freund*innen der BUND Kreisgruppe Hagen,

die Europa-Wahl ist vorbei. Zwei Dinge kann man festhalten: Es hat den erwarteten Rechtsrutsch gegeben (allerdings nicht so gewaltig, wie befürchtete) und die Wahlbeteiligung ist gestiegen (allerdings in Hagen immer noch auf einen zu geringen Anteil). Das zeigt uns, dass die vielfältigen Aktivitäten des BUND und anderer Gruppen sich gelohnt haben. Wir hoffen, dass das neue Europaparlament - trotz der gestiegenen Zahl von Bremsern - vor allem mit dem Blick auf Umwelt- und Klimaschutz eine zukunftsfähige Politik gestalten kann.

In diesem Newsletter geht es vor allem um die Wärmewende. Nach dem Wärmeplanungsgesetz müssen Kommunen mit mehr als 100.000 Einwohnern bis zum 30.6.2026 einen kommunalen Wärmeplan vorlegen. Mehr dazu findet ihr / finden Sie im Folgenden.

 

Bleibt/Bleiben Sie gesund!

Ingrid Klatte, Thorsten Hörnich, Jens Mertens-Rosenbaum, Ruth Saure, Kristin Mindemann und Antonius Warmeling

 
Wärmewende gestalten

Als Großstadt muss auch Hagen bis zum 30.6.2026 einen kommunalen Wärmeplan vorlegen. Die BUND-Kreisgruppe und ebenso das Klimabündnis Hagen werden - soweit möglich - die Planungen kritisch begleiten. Auf ihrer Homepage bietet dies die Stadt auch an: "Schon zu Beginn der Überlegungen sollen die genannten und weitere Akteurinnen und Akteure, Politikerinnen und Politiker sowie die Bürgerschaft in die Kommunale Wärmeplanung einbezogen werden."

Ebenfalls dort berichtet sie, dass sie Fördermittel von 312.000 Euro zur Erstellung des Wärmeplans eingeworben hat. Die europaweite Ausschreibung sollte im ersten Quartal 2024 laufen. Dann müsste man ja bald mit einem Ergebnis rechnen können ....

Grundsätzliches:

"Bei der Wärmeplanung müssen immer zwei Fragen beantwortet werden:

  1. Wie viel Wärme wird aktuell vor Ort gebraucht?
    Hierzu wird eine sogenannte Bestandsanalyse, der sogenannte Ist-Zustand, erstellt. Darin werden der derzeitigen Wärmebedarf oder -verbrauch einschließlich der hierfür eingesetzten Energieträger, die vorhandenen Wärmeerzeugungsanlagen und die für die Wärmeversorgung relevanten Energieinfrastrukturanlagen ermittelt.
     
  2. Mit welcher Wärmequelle und Infrastruktur kann die Wärme in Zukunft bereitgestellt werden und wie hoch ist der zukünftige Wärmebedarf?
    Danach folgt eine sogenannte Potenzialanalyse. Dabei wird u.  a. geprüft, welche unterschiedlichen Quellen für erneuerbare Energien und unvermeidbare Abwärme perspektivisch für die Wärmeversorgung verfügbar sind. Das kann z. B. die Abwärme aus lokalen Rechenzentren sowie erneuerbare Energie aus Abwasser, Solarthermie, Geothermie, Biomasse, grünem Wasserstoff oder anderen Quellen sein.

Die planungsverantwortlichen Stellen entwickeln auf Grundlage der Potentialanalyse Zielszenarien, eine Einteilung des Gebiets in voraussichtliche Wärmeversorgungsgebiete und eine Umsetzungsstrategie."  (https://www.bmwsb.bund.de/Webs/BMWSB/DE/themen/stadt-wohnen/WPG/kommunale-waermeplanung.html)

interessante Informationen:

3. Tag der Artenvielfalt an der Biostation Hagen

Der 3. Tag der Artenvielfalt an der Biostation war gut besucht, hier der Stand des BUND-Bildungszentrums Hagen Marienhof zusammen mit der BUND-Kreisgruppe (von links: Lukas Gröschel, Kristin Mindemann und Thorsten Hörnich).

Hinweise und Termine