Auenlandschaft in der Ruhraue Syburg?

Auenlandschaft – klingt nach Idylle. Klingt nach mäandrierenden Wasserläufen, nach herunterhängenden Trauerweiden. Klingt nach verwunschenen Stellen, in denen sich Tiere ihre Nischen suchen. Für einen etwa ein Kilometer langen Abschnitt der Ruhr im Mündungsbereich mit der Lenne, unterhalb der Hohensyburg zwischen Fluss und Wanderweg, könnte es Wirklichkeit werden. Unter einer Bedingung: Die Natur muss freien Lauf haben. 

So beginnt der Bericht in der Westfälischen Rundschau vom 26.7.2012, mehr dazu ....

Gehölzschnitt in der Ruhraue Syburg

Am Samstag, den 18.2.2012 steht der diesjährige  Arbeitseinsatz in der Ruhraue Syburg an. Geplant sind:  

  •  Rückschnitt der aufkommenden Bäume und Sträucher auf dem Halbtrockenrasen
  • Freischneidearbeiten auf der Wiesenfläche 
  • Säuberung der Kleinvogel-Nisthilfen

Treffpunkt ist um 9.00h an der Biologische Station am Haus Busch oder um 10.00h an der Westhofener Strasse (bereits auf Stadtgebiet Dortmund), Abzweig Syburger Dorfstrasse an der Schranke zum Naturschutzgebiet.

Arbeitseinsatz

Am 12.12.2009 führte die Kreisgruppe Hagen – bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr - in Zusammenarbeit mit der Biostation Hagen und mit tatkräftiger Unterstützung von Schülern der Gesamtschule Eilpe einen Arbeitseinsatz in der Ruhraue Syburg durch. Im Zuge der durchgeführten Pflegemaßnahmen wurden dabei zahlreiche Büsche und Bäume beseitigt, die über die Jahre für eine zunehmende Verschattung und Verbuschung des Gebietes gesorgt hatten, die so an dieser Stelle nicht gewollt war und dem Schutzzweck zuwider lief. Bei dem Arbeitseinsatz wurden von einigen qualifizierten Teilnehmern mit der Motorsäge Bäume und Büsche gefällt und grob zerkleinert. Die übrigen Mitarbeiter entfernten dieses Material in die Randgebiete der Fläche, wo es aufgestapelt wurde. Während der Arbeiten konnten Vögel wie Schwanzmeisen, Rotkehlchen oder auch der Eisvogel beobachtet werden. Auch der Zaunkönig war zu hören.
Die Arbeiten fanden in dem Teilbereich der Ruhraue Syburg statt, der als Halbtrockenrasen einen besonderen Lebensraum für seltene Pflanzen, Schmetterlinge, Libellen, Fledermäuse und Vögel darstellt. Diese Bedeutung erstreckt sich sowohl auf die Funktion als Brut- als auch Nahrungslebensraum. So brüten hier unter anderem die in Hagen seltenen Vogelarten Feldsperling und Gartenrotschwanz. Diese Tiere benötigen die freien kurzrasigen Wiesenflächen, da sie ihre Nester in Bodennähe bauen bzw. dort ihre Nahrung suchen. Einzelne Gehölze sollten verbleiben, da sie den Vögeln als Ansitz dienen.
Zur Stärkung und für die gute Laune bei zum Teil recht widrigen Witterungsbedingungen gab es warme und kalte Speisen und Getränke.
Die Mitglieder der BUND – Kreisgruppe Hagen sind bereits seit Anfang der 80er Jahren in der Ruhraue Syburg aktiv. Später wurde die Fläche von der NRW – Stiftung gekauft und der Kreisgruppe zur Betreuung übertragen.



Möchten Sie unseren Newsletter erhalten?




abonnieren
abbestellen

BUND-Jahresrückblick 2014

Der BUND - Bundesverband hat gerade seinen Jahresrückblick 2014 veröffentlicht. Mit dem nachfolgenden Link kommen Sie dorthin.

http://www.bund.net/index.php?id=19098

Suche