Wie viele neue Stromautobahnen brauchen wir?

(C) BUND-NRW, Dirk Jansen

Am 10. Juli endete das von den vier Übertragungsnetzbetreibern durchgeführte Konsultationsverfahren für deinen Netzentwicklungsplan 2012 (NEP 2012). Dieser soll den Rahmen für eine bedarfsgerechte Optimierung, Verstärkung und zum Ausbau des Stromnetzes für die Jahre 2022 und 2032 liefern. 

Der BUND NRW befürwortet grundsätzlich den Ausbau der regionalen Verteilnetze, weist aber auf einen völlig überzogenen Netzausbau hin. Daher lehnt er den Plan vorerst ab, solange keine grundlegende Überarbeitung des NEP 2012 erfolgt. Alle Informationen zum Netzausbau findet man beim BUND-NRW unter http://www.bund-nrw.de/netzausbau. Die gemeinsame Kritik der Naturschutzverbände in Nordrhein-Westfalen bezieht sich zum einen auf die mangelnde Öffentlichkeitsbeteiligung und auf eine Trassenbündelung um jeden Preis. Die Stellungnahme des Landesbüros der Naturschutzverbände (http://www.lb-naturschutz-nrw.de) entwickelt wesentliche Kriterien für die notwendige strategische Umweltprüfung im nachfolgenden Verfahren.

Hagen wird durch den Neubau der Amprion-Trasse von Dortmund-Kruckel nach Dauersberg direkt betroffen. Das Raumordnungsverfahren ist mittlerweile abgeschlossen, alle Unterlagen dazu findet man auf den Internetseiten der BR Arnsberg (http://www.bezreg-arnsberg.nrw.de/themen/r/raumordnungsverfahren). Eine wegweisende Gesetzgebung gibt es dazu übrigens in Niedersachsen mit dem Erdkabelgesetz.

Unterrichtsmaterialien zum Thema Klimaschutz/Energie

BINE Dezember 2001

Die BUND-Kreisgruppe Lemgo hat auf ihrer Homepage viele Hinweise auf Unterrichts-materialien zum Thema "Klimaschutz/Energie" zusammengetragen.

Zusätzlich möchten wir hier noch auf zwei Quellen verweisen, die vor allem Materialien zum Thema "Klimaschutz/Energie und Mathematik-Unterricht" zur Verfügung stellen:

Bei der MUED (www.mued.de ) findet man unter Unterrichtsmaterial --> AB des Monats kostenlos viele Arbeitsblätter, die sich mit dem Thema beschäftigen. Im Shop kann man Materialien kaufen z.B. "Klimaschutz - ein wichtiges Thema (auch) im Mathematik-Unterricht".

Wer Mitglied im Verein MUED wird, hat noch Zugriff auf viele andere Unterrichtseinheiten. Einen Eindruck davon erhält man, wenn man zur Materialdatenbank geht und dort mal das Stichwort "Energie" eingibt. Als Nicht-Mitglied kann man allerdings nur die Inhaltsverzeichnisse der einzelnen Unterrichtseinheiten ansehen.

Der zweite Hinweis bezieht sich auf die kostenlose Lernumgebung "Modellieren mit Mathe". Hier sind viele Themen so aufgearbeitet, dass Schülerinnen und Schüler damit selbstorganisiert arbeiten können. Das bedeutet allerdings nicht, dass der/die Lehrende sie nicht darauf vorbereiten muss. Eine Voraussetzung ist z.B., dass er/sie die Struktur der Lernumgebung gut kennen muss. Rechts auf der Eingangsseite findet man zwei Broschüren zum Download, die den Umgang mit der Lernumgebung beschreiben.

 

Die Energiewende braucht Schwung!

In diesen Tag brachten die Medien die Hiobsbotschaft, dass der CO2-Ausstoß weltweit ein Rekordhoch erreicht hat. Das Zeitfenster, das noch bleibt, um das 2-Grad-Ziel (Steigerung der Jahresmitteltemperatur um max. 2 Grad) zu erreichen, wird immer kleiner. 

Um so wichtiger ist es, dass Deutschland vormacht, dass der Umstieg auch in einer Industrienation gelingen kann. BUND und Greenpeace haben in einer gemeinsamen Stellungnahme eine Bilanz nach einem Jahr Energiewende gezogen. Mehr dazu ...

Klimaschutz und Naturkatastrophen

Die Entwicklungen bei den Schäden durch Naturkatastrophen machen deutlich, dass es Veränderungen beim Klima gibt. Der in einem Bericht von Experten der Münchener Rückversicherung aufgezeigte Trend zeigt, dass alle bisherigen Maßnahmen nicht ausreichen.
Setzt sich dieser Trend fort, dürften in nur wenigen Jahrzehnten die Schäden durch Naturkatastrophen auf ein Niveau steigen, die vielerorts die Grenzen der Finanzierbarkeit übersteigen. Bei der gegenseitigen Abhängigkeit einer globalisierten Welt wird sich dies auch nachhaltig auf die Entwicklung in industrialisierten Ländern auswirken.
In Deutschland hat zuletzt das Hochwasser­katastrophe an der Elbe in 2002 gezeigt, welche direkten Auswirkungen für Europa bestehen. Die Schäden wurden auf rund 15 Milliarden Euro geschätzt. Wären die Niederschlagsmengen im Rheineinzugsgebiet nieder gegangen, wären die volkswirtchaftlichen Schäden wegen der größeren Bebauungsdichte um ein Vielfaches höher gewesen. Konkretes Handeln zur Umkehr der Entwicklung ist dringend notwendig, um der Verantwortung gegenüber den kommenden Generationen gerecht zu werden. (von der KG Lemgo übernommen)

Bei der Münchener Rück können Sie sich den aktuellen Bericht von 2010 dazu herunterladen. Die nachfolgende Grafik haben wir nach einem früheren Bericht "nachgebaut".

Heißer Spot für kühle Sparer: Mehr Leidenschaft, weniger Stromverbrauch!

Das neueste Video von BUND kannst du bei Youtube anschauen, kommentieren und weiter verbreiten.

Klimaschutz ist wichtig

Klimaschutz ist wichtig - und zwar auf allen Ebenen.

Bei der letzten Klimakonferenz in Kopenhagen wurde mal wieder deutlich, dass manche Staaten (z.B. China, aber auch Kanada, ...) vehement ihren Einfluss nutzen, um wirksame Maßnahmen zu verhindern, die die Erhöhung der Temperatur auf der Erde bremsen und unter 2° begrenzen könnten. Auch in Deutschland werden wirksame Gegenmaßnahmen - trotz vergleichsweise ordentlicher Ziele - nur halbherzig oder gar nicht in Angriff genommen. Stattdessen wird die Atomenergie hoffiert ...

Auch auf der kommunalen Ebene können wirksame Klimaschutzmaßnahmen ergriffen werden, schließlich ist die Politik hier so nah wie nirgends sonst am Bürger dran. Hagen hat schon in den 90er Jahren ein Klimaschutzkonzept erstellt, an dessen Umsetzung es aber leider hapert. Und das wird in den Zeiten leerer Kassen leider nicht besser werden.

Kurz: Wir können uns nicht darauf verlassen, dass die Politik das Problem schon angehen wird, sondern müssen selbst versuchen, unseren Beitrag zu leisten. Einige Möglichkeiten:

  • Fahren Sie weniger Auto, nutzen Sie stattdessen die Bahn, den BUs oder gehen Sie kürzere Strecken zu Fuß.
  • Verzichten Sie - soweit möglich - auf Flugreisen.
  • Beziehen Sie Ökostrom. Mehr dazu finden Sie in einer Pressemitteilung des BUND.


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BUND-Jahresrückblick 2014

Der BUND - Bundesverband hat gerade seinen Jahresrückblick 2014 veröffentlicht. Mit dem nachfolgenden Link kommen Sie dorthin.

http://www.bund.net/index.php?id=19098

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