Frühlingfest an der Biostation

Am Samstag, den 21. April 2012 findet von 10.00 bis 15.00h an der Biologischen Station Hagen im Journalistenzentrums Haus Busch in Helfe ein Frühlingsfest statt. Die Pflanzenbörse bietet Gelegenheit Pflanzen zu kaufen, verkaufen oder auch zu tauschen, für Familien gibt es ein abwechslungsreiches Mitmach-Programm.

Der BUND ist ebenfalls mit einem Infostand vertreten. Das Ankündigungsplakat finden Sie hier.

Für eine Zukunft nach Fukushima und Tschernobyl

Zum Jahrestag der katastrophen von Tschernobyl und Fukushima veranstaltet das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk Dortmund und Kiew und der Internationalen Bildungs- und Begegnungsstätte „Johannes Rau“ Minsk vom 23. bis 26. April 2012 eine Aktionswoche. 

An der Hagener Aktion ist auch die BUND-Kreisgruppe Hagen beteiligt. Im Begleittext heißt es:

"1 Jahr nach Fukushima und 26 Jahre Tschernobyl gleichen sich die Situationen:
Familien in radioaktiv belasteten Regionen in Japan sind unzureichend informiert – sie wissen nicht, welche Nahrung sie noch essen dürfen und wie hoch das Trinkwasser radioaktiv belastet ist.
Arbeiter in Fukushima versuchen auch, die Katastrophe zu begrenzen. Sie bleiben im Unwissen darüber, wie hoch ihre radioaktiven Dosen sind – auch die Feuerwehrleute, Polizisten und Soldaten in Tschernobyl wurden damals im Unwissenheit gelassen. Heute, 26 Jahre nach Tschernobyl, gehören die „Liquidatoren“ zu einer ausgegrenzten und vergessenen Gruppe von Menschen in ihren eigenen Gesellschaften. Sie kämpfen verzweifelt um medizinische Hilfe und gesellschaftliche Anerkennung.
Wir erleben heute erneut, wie unzureichend die Weltgesellschaft sowohl über Tschernobyl als auch Fukushima informiert wird. Insbesondere die Menschen in den betroffenen Gebieten der Ukraine, von  Belarus und Japan klagen über unzureichende Informationen.

Es ist Zeit, nicht nur den Opfern zu helfen, sondern dem Rad selbst in die Speichen zu fallen …“

In den Aktionswochen kommen Zeitzeugen aus Tschernobyl und Fukushima selber zu Wort. Sie können von ihren Erfahrungen berichten und suchen insbesondere das Gespräch mit der jungen Generation. Das komplette Programm können Sie hier herunterladen.

Wer sich noch mal die Geschehnisse vergegenwärtigen möchte, findet viel Material z.B. bei Spiegel online (Tschernobyl und Fukushima).

Der Uhu in Hagen

Am Donnerstag, den 12.4.2012 erschien in der Westfälischen Rundschau ein Bericht über den Uhu, der im Wesentlichen auf Informationen und Bildern von BUND-Mitglied Andreas Welzel beruht. Hier können Sie den Bericht nachlesen. 

Der Jahrestag von Fukushima naht

Am 11. März 2011 bebte um 14.47 Uhr in Japan die Erde. Damit begann eine Unfallreihe katastrophalen Ausmaßes: Im Kernkraftwerk Fukushima Daiichi kam es zu Kernschmelzen. In der Folge mussten Zehntausende Menschen ihre Heimat verlassen, unzählige wurden verstrahlt.

Aus Anlass des Jahrestages plant der BUND verschiedene Aktionen:

Das ZDF hat in einem Beitrag vom 7. März 2012 über die aktuellen Risiken von Fukushima berichtet. Der Beitrag zeigt, dass die Risiken noch lange nicht gebannt sind. Japanische Seismographen rechnen in den nächsten 4 Jahren mit weiteren schweren Erdbeben die dazu beitragen könnten, dass die Reaktoren in Fukushima nicht mehr unter Kontrolle zu bringen wären. Unter dem folgenden link kann man den Beitrag ansehen:

www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1576888/ZDFzoom-Die-Fukushima-Luege

Gehölzschnitt in der Ruhraue Syburg

Der nächste Arbeitseinsatz in der Ruhraue Syburg steht am 18.2.2012 an. Nähere Informationen finden Sie hier.


Tag der Offenen Tür in Haus Busch und 20 Jahre Umweltzentrum

Mitten in der Woche und den Sommerferien wird das „ 20 Jahre Umweltzentrum Hagen“ in und um Haus Busch mit einem Tag der offenen Tür gefeiert, abends findet die Kulturveranstaltung „Muschelsalat“ mit Musik und Akrobatik statt. Das Programm ist auch im Heft des Urlaubskorb 2011 zu finden.

Die BUND KG Hagen macht einen Stand, an dem

  • das Projekt Wildbienen-Hotel im Park von Haus Busch vorgestellt wird; dazu können Kinder kleine Nisthilfen für Wildbienen zum Aufhängen auf Balkon und Terrasse basten;
  • wir zum Mitmachen bei der Aktion „Abenteuer Faltertage“ , d.h. zum Mitzählen einladen;
  • wir Informationen zur Energiewende und Ökostrom ohne Atomkraft bereithalten;
  • in Kooperation mit der Biostation das gemeinsame Projekt „ Artenschutz an Gebäuden – Hilfe für Spatz und Co" bei Wärmedämmung und Fassadenrenovierung durch Nisthilfen in Wärmedämmsteinen vorstellen.

Arbeitseinsatz auf den Brachflächen am Dolomitsteinbruch

Unter der Leitung von Christoph Gerbersmann mähten am Samstag, den 16.7.2011 Mitglieder der Kreisgruppe die verbuschten Flächen mit Freischneidern. Einige kleinere Birken wurden ebenfalls entfernt.

Auf dem Standort wächst das Fleischfarbene Knabenkraut (Dactylorhiza incarnata), welches im Umkreis von 40 km keinen weiteren Standort hat. Außerdem gibt es dort Bienen-Ragwurz (Ophrys apifera) und Großes Zweiblatt (Listera ovata), also ein wirklich orchideenreicher Standort. Die Arbeiten waren nötig geworden, weil die Goldrute und Birkenaufwuchs die Flächen zugewuchert hatten.

Wie immer gab es zwischendurch Brötchen, Kuchen und einen leckeren Schluck Mineralwasser. Weitere Bilder gibt es hier.

Faltertage

Beim traditionellen Weideauftrieb des Marienhofs stellten Ingrid Klatte und Thorsten Hörnich die Aktion Faltertage vor. Es geht darum, sich eine bestimmte Zeit und einen Ort im Garten oder wo jeder mag zu suchen, um die zufällig vorbei flatternen Falter zu zählen und ein paar weitere Angaben zum Ort zu machen.

Die Angaben kann man dem BUND per Internet, Post oder Fax zukommen lassen. Damit wird bundesweit der Bestand an Faltern erfasst, um sich ein besseres Bild von ihrer Verbreitung zu machen. Weitere Infos unter www.faltertage.org oder auf dem Hagener Tag der Umwelt am 18.Juni 2011 auf dem F-Ebert-Platz in Hagen-Mitte.

Bisher konnten schon 20 Mitmacher gewonnen werden, weitere können sich am 18.6.2011 die Zählbögen und Informationen abholen.


 


BUND ruft zur Demonstration am 28. Mai 2011 auf

25 Jahre Tschernobyl

Hubert Weiger, BUND-Vorsitzender schreibt in seiner Sondermail: "Am 28. Mai werden wir zusammen mit vielen Menschen für ein Ende der Atomenergie demonstrieren. Der BUND organisiert in einem Bündnis mit anderen Organisationen Großdemonstration in 23 Städten. Wir fordern: Atomkraft Schluss! Denn die einzige akzeptable Antwort auf die Gefahren der Atomkraft lautet: alle Atomkraftwerke sofort und endgültig abschalten.

Die bisher bekannt gewordenen Empfehlungen von Frau Merkels Ethik-Kommission laufen eher auf eine Verzögerung der dringend erforderlichen Energiewende hinaus. Den Atomausstieg bis 2021 hinauszögern zu wollen, ist nicht akzeptabel. Das bestätigt selbst der Bericht der Reaktorsicherheitkommission, die die Kanzlerin eingesetzt hat. Die Kommission kommt darin im Grunde zu dem Schluss, dass es keine Reaktorsicherheit gibt.

Am 28. Mai gilt es noch einmal ein deutliches Signal zu setzen: AKWs aus. Sonne an. Seien Sie mit dabei!

 Weitere Infos bei ausgestrahlt.de


4 Busse fuhren am Ostermontag zur Demonstartion am Standort Ahaus/Gronau. Die dortige Uranfabrik der international agierenden Firma Urenco (Besitzer sind unter anderem RWE und E.ON) steht am Beginn der Atommüllspirale in Deutschland und weltweit. Hier wird das Uran für den Einsatz in Atomkraftwerken vorbereitet, ohne Urananreicherung können europäische AKW nicht laufen. Weitere Informationen gibt es unter www.tschernobyl25.de .

Bilder vom 25.4.2011 in Gronau

SuperGAU in Fukuschima

Erschreckende Nachrichten breiten sich seit dem 13.3.2011 aus. Im japanischen Siedewasserreaktor Fukuschima waren zeitweise 4 Reaktoren ohne Kühlung   - mit unabsehbaren Folgen für das dichtbesiedelte Japan. Aktuelle Informationen dazu gibt es beim BUND oder bei Greenpeace.

Dieser Reaktortyp steht übrigens auch ein Deutschland: Krümmel, Brunsbüttel, Isar1 und Phillipsburg1 gehören zur Baulinie 69 der Siedewasserreaktoren und damit zu den störungsanfälligsten Reaktoren in Deutschland (BUND-Studie von 2009).

Ostermontag (25.4.2011)  wird es aus Anlass des 25. Jahrestages der Atomkatastrophe von Tschernobyl dezentrale Aktionen an deutschen AKW-Standorten geben. Für Hagener am nächsten ist der Standort Ahaus, an dem u.a. ein Zwischenlager existiert. Wir fordern alle unsere Mitglieder auf, sich aktiv an der Demonstration zu beteiligen. Mehr dazu gibt es demnächst auf dieser Seite.

 Weitere informationen unter Atomenergie ....

BUND-Jahreshauptversammlung am 18.1.2011

Am 18. Januar 2011 fand die diesjährige Jahreshauptversammlung im Versammlungsraum der Biologischen Station statt.

Der aktuelle BUND-Kreisgruppenvorstand trug vor, welche Entwicklung die Kreisgruppe im abgelaufenen Jahr genommen hatte und wie sich die Finanzlage darstellt. Neuwahlen waren nur für die Kassenprüfer nötig.

(hinten) Jens Rosenbaum-Mertens, Peter Beckert, Thorsten Hörnich, 
(vorne) Ingrid Klatte, Kristin Mindemann

Als erste Aktion im neuen Jahr - Arbeiten in der Ruhraue Syburg - ist wegen des schlechten Wetters vom 5.2. 2011  auf den 19.2.2011 verlegt. Treffpunkt ist um 10.00h an der Syburger Dorfstraße. Für Verpflegung ist gesorgt. Sollte jemand eine Mitfahrgelegenheit suchen, so wende er sich bitte per mail an den Vorstand.

 Für den 25. Februar 2011 ist eine Strategiediskussion "Wie geht es weiter mit der BUND-Kreisgruppe" wieder in den Räumen der Biologischen Station geplant.



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